In Graubünden
Innovation und Forschung stärken
Der Zugang zu gut ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Ingenieurwesen, Biotechnologie und Gesundheitswesen ist deshalb bedeutend einfacher und ein wichtiger Grund für den attraktiven Standort für die Life-Science Industrie.
Urs Hartmann CEO, INTEGRA Biosciences AG
Forschungsstandort Graubünden
Internationale Forschungskompetenz
Graubünden zeichnet sich durch eine starke und vielfältige Forschungslandschaft aus. Namhafte Institutionen wie die AO Foundation, das SIAF, CK-CARE, das SLF, PMOD/WRC, das CERC, TMG und Mindfire setzen wichtige Impulse in Medizin, Allergologie, Künstlicher Intelligenz sowie Klima- und Umweltforschung. Ergänzt werden sie durch die Wissensstadt Davos, welche Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen und Gesundheitsinstitutionen vernetzt und den Wissens- und Technologietransfer gezielt fördert.
Ein wichtiger Pfeiler des Forschungsstandorts ist die Academia Raetica. Als Vereinigung von Forschungsinstituten, Hochschulen und Kliniken fördert sie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Gemeinsam mit Hochschulen und weiteren Partnern entsteht ein starkes Netzwerk für interdisziplinäre Forschung, Innovation und Wissenstransfer.
Unternehmen erhalten direkten Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, moderner Forschungsinfrastruktur und internationalen Kooperationen. Dadurch können neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen gemeinsam entwickelt, erprobt und erfolgreich in die Praxis überführt werden.
Forschung mit Wirkung
Wissen erfolgreich anwenden
Neue Erkenntnisse entfalten ihren Nutzen erst, wenn sie in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Technologien überführt werden. Graubünden verbindet internationale Forschungsinstitutionen mit Unternehmen und schafft optimale Voraussetzungen für den Transfer neuer Erkenntnisse in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Technologien. Direkte Abstimmung, etablierte Partnerschaften und ausgewiesene wissenschaftliche Expertise schaffen ein Umfeld, in dem Innovationsvorhaben erfolgreich vorangetrieben werden können.
Auswahl an Forschungsinstituten
| AO Foundation 🡥 | Internationale Forschung und Weiterbildung im Bereich muskuloskelettale Chirurgie und Medizintechnik. |
|---|---|
| SIAF 🡥 | Grundlagen- und angewandte Forschung zu Allergien, Asthma und Immunologie in enger Zusammenarbeit mit der Universität Zürich. |
| CK-CARE 🡥 | Internationaler Forschungsverbund mit Hauptsitz in Davos, der zu den europaweit grössten privaten Initiativen im Bereich der Allergologie zählt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung, Behandlung und dem Aufbau von Biobanken für Allergien und chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie die atopische Dermatitis (Neurodermitis). |
| WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF 🡥 | Forschung zu Schnee, Lawinen, Permafrost, Naturgefahren und Klimafolgen für den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur. |
| PMOD/WRC 🡥 | Internationale Forschung zu Sonnenstrahlung, Atmosphäre, Klima und Umwelt sowie Betrieb des World Radiation Center der WMO. |
| Climate Change, Extremes and Natural Hazards in Alpine Regions Research Centre (CERC) 🡥 | Forschung zu Klimawandel, Extremereignissen und Naturgefahren im Alpenraum zur Bewältigung ökologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen. |
| TMG 🡥 | Translationale Medizinforschung und -entwicklung zur schnellen Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die praktische Anwendung. |
| CSEM 🡥 | Schweizerisches Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik mit Fokus auf angewandte Forschung, Präzisionstechnologie, Digitalisierung und Innovationstransfer. |
| Mindfire (Lab42) 🡥 | Forschung im Bereich künstliche Intelligenz und menschliche Intelligenz (Human-Level AI) zur Entwicklung neuartiger KI-Technologien. |
| FHGR 🡥 | Fachhochschule Graubünden für anwendungsorientierte Lehre, praxisnahe Forschung und Wissenstransfer in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Bau und Medien. |
Netzwerke für Unternehmen
Gemeinsam Innovation schaffen
Graubünden fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Hochschulen und öffentlichen Organisationen. Forschungsprojekte werden unter anderem gemeinsam mit der Fachhochschule Graubünden, den Mitglied-Institutionen der Academia Raetica sowie über Förderprogramme von Innosuisse realisiert. Dadurch erhalten Unternehmen Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, modernen Laboren und internationalen Forschungsnetzwerken.
Die enge Vernetzung verkürzt Entwicklungszeiten, erleichtert den Wissenstransfer und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte, Technologien und Dienstleistungen.